Taekwon-Do Schule
Ichenhausen

Reinhold Fixle, 8. DAN



Taekwon-Do für Kinder

  • Kinder können ab einem Alter von etwa vier Jahren in Taekwon-Do unterrichtet werden. Das Kindertraining ist voll auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder abgestimmt.
  • Das optimale Zeitfenster der Entwicklung der motorischen Fertigkeiten und koordinativen Fähigkeiten liegt zwischen dem 4. und 12 Lebensjahr. Koordinative Fähigkeiten sind nicht angeboren, sondern entwickeln sich durch das Lernen und sollten deshalb vor allem im Kindesalter gefördert werden.
  • Taekwon-Do fördert aber nicht nur die Koordination (Orientierungs-, Gleichgewichts-, Reaktions-, Rhythmisierungs- und Differenzierungsfähigkeit) sondern wirkt sich auch positiv auf die konditionellen Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit) aus.
  • Alle Kinder werden nach ihrer individuellen Eignung unterrichtet und niemals gezwungen, etwas vorzuführen, was ihre Kräfte übersteigt. Vielmehr soll den »Nachwuchskämpfern« Selbstvertrauen gegeben werden und sie sollen lernen, körperliche und geistige Kontrolle über sich zu erlangen.
  • Taekwon-Do aus pädagogischer Sicht fördert im Miteinander von körperlichen Übungen und geistigen Grundlagen den Gemeinschaftssinn und die Hilfsbereitschaft. Die Achtung vor dem anderen zeigt sich in Höflichkeit, im Grüßen und in der Verbeugung, aber auch in dem Respekt vor dem Träger eines höheren Gürtelgrades oder gar vor dem Meister.
  • Im Training werden Ausdauer, Wille, Anstrengungsbereitschaft, Fairness und Verantwortlichkeit geschult. Da die genannten Eigenschaften sich nicht auf die Trainingsstunde beschränken, sondern Einfluss nehmen auf alle Lebensbereiche, wird hier ein äußert positiver Beitrag zur Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen geleistet.
  • Ein gesundes Selbstvertrauen wiederum ist ein sehr guter Schutz gegen all die Gefahren, denen unsere Kinder heutzutage ausgesetzt sind. Für den Alltag lernen die Kinder durch ihr Verhalten und Auftreten Situationen zu vermeiden, die einen Angriff provozieren können. Sollte es dennoch nötig werden, sich in einer Notlage wehren zu müssen, hat das Kind die Möglichkeit, sich zu verteidigen.